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Juli 2018
Lösungen Service MyBWG Die BWG Kontakt


Editorial


Phrisher Phish 


Sehr geehrte Kunden,
liebe Geschäftspartner,

derzeit warnt das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) in seinem Cyber-Brief 02/2018 vor „hochwertigen Cyberangriffen“. Betroffen sollen unter anderem Medienhäuser aber auch eine Organisation aus dem Bereich der Chemiewaffenforschung sein. Das BfV vermutet hinter der Attacke die ATP-Gruppierung SANDWORM, die auch als Drahtzieher des erfolgreichen Cybersabotageangriffs auf ukrainische Energieversorger gelten. Der Angriff wird als Spear-Phishing Attacke ausgeführt, bei der die Angreifer mit sehr individuellen Phishing Mails versuchen die Opfer dazu zu bewegen, eine angehängte Word-Datei mit integriertem Macro auszuführen. Zwei Dateinamen und deren Hashwerte sind bereits bekannt und finden sich zusammen mit weiteren Handlungsempfehlungen im oben genannten Cyber-Brief. 

Eine weitere Erpresser E-Mail verunsichert derzeit vor allem Privatpersonen mit der Drohung, bei der Betrachtung anrüchiger Webseiten über die Webcam gefilmt worden zu sein. Zusätzlich behaupten die Verfasser der E-Mail, sie hätten sämtliche Kontakte aus installierten Messengern, E-Mail-Programmen und Facebook ausgelesen und drohen damit, das vermeintliche Video mit den Kontakten des Opfers zu teilen. Nachdruck verleihen die Angreifer ihrer Lösegeld-Forderung zusätzlich dadurch, dass sie ein (echtes) gestohlenes Passwort des Empfängers angeben. 

So unterschiedlich die beiden Fälle auch sind – in beiden Fällen versuchen die Angreifer ihre Opfer mit Hilfe geschickter Manipulationstechniken zu einer Handlung zu bewegen. Es ist davon auszugehen, dass die Mitarbeiter in Ihrem Unternehmen ganz ähnlichen Angriffen ausgesetzt sind. Wir unterstützen Sie gerne bei der Sensibilisierung und Training Ihrer Mitarbeiter gegen derartige Cyberangriffe – sprechen Sie mit uns!

Viel Spaß bei der Lektüre wünscht Ihnen,
Ihr Thomas Zeller und das BWG Team. 

PS: Bitte empfehlen Sie uns weiter Anmelde-Link.
Ihre Anregungen, Feedback und Kritik erreicht uns unter marketing@bwg.de.

Unsere Rubriken
  1. Produkt News
  2. Security News
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  6. BWG News
  7. Veranstaltungshinweise

Produkt News

Support Ende für Windows Server 2008 und Launch von Windows Server 2019

Am 14. Januar 2020 steht nicht nur das Support-Ende für Windows 7, sondern auch das für Windows Server 2008 (R2) an.

Gleichzeitig steht, zwei Jahre nach dem Launch von Windows Server 2016, das nächste Windows Server Betriebssystem vor der Tür, die Version 2019. Windows Server 2019 soll in der zweiten Jahreshälfte 2018 gelauncht werden und eine konsequente Weiterentwicklung des „Server 2016“ sein. Microsofts Fokus bei der Entwicklung des 2019er Releases lag dabei nach eigenen Angaben auf Hybride Cloud, Sicherheit, Container und Linux sowie auf hyperkonvergente Infrastrukturen.

Nach der Ankündigung der „Remote Desktop Modern Infrastructure“ (RDmi) im letzten Jahr, die in Form von PaaS-Diensten auf Azure bereitgestellt wird, herrschte Unklarheit darüber, ob die nächste Version von Windows Server überhaupt noch die RDS enthalten werde. Spekuliert wurde über hybride Bereitstellungen, bei denen etwa die gesamte Infrastruktur für den Zugriff in die Cloud wandern würde und nur die RDSH bzw. die virtuellen Desktops im eigenen Rechenzentrum der Firmen laufen könnten. 
Auf dem „Windows Server Summit“ gab Microsoft einen Ausblick auf die Remote Desktop Services in Windows Server 2019. Das neue OS unterstützt danach weiter ein vollständiges On-Prem-Deployment der RDS und soll zudem eine Reihe von Verbesserungen bringen.

Einen detaillierten Ausblick auf die neuen Features des „Windows Server 2019“ gibt das Microsoft Server Team im Fachartikel.

Ganz unten in diesem Blogspot findet sich der Hinweis darauf, dass Windows Server 2019 das gleiche corebasierende Lizenzmodell wie bei Windows Server 2016 verwenden werde. Es sei aber "sehr wahrscheinlich", schreibt dazu Erin Chapple, Director of Program Management Windows Server, dass "wir den Preis für Windows Server Client Access Licensing (CAL) erhöhen werden". Weitere Details werde man später bekannt geben.

Der folgende Link führt Sie auf die entsprechende Microsoft-Seite, auf welcher Sie die passende Server-Edition für Ihr System als ISO-Datei herunterladen können. Um an die Files zu gelangen, müssen Sie zunächst ein kostenloses Windows-Insider-Konto erstellen und sich damit einloggen.

https://insider.windows.com/de-de/


Microsoft Azure

Windows Server und SQL als Azure Abo CSP

Für gleichbleibende Workloads bietet Microsoft zukünftig die Möglichkeit, Windows Server und SQL als Abonnement über CSP Partner zu beziehen.

Grundlage sind die neuen Azure Reserved Instances (RI). Der Abschluss einer Subscription soll für 1 oder 3 Jahre möglich sein. Neben der Verwendung in Azure lassen sich die Lizenzen auch On-Premise installieren.  Um ein Abo zu erhalten, genügt es eine Basis-Virtual-Machine zu buchen und dann den VM-Typ, die gewünschte Azure-Region und die geplante Abo-Dauer auszuwählen.

Microsoft verspricht in diesem Modell bis zu 70% Preiseinsparungen im Vergleich zum üblichen Pay-as-you-go-Modell von Azure. 

Weitere Informationen erhalten Sie über Sebastian Kuhs oder Jochen Felten

DriveLock mit neuen Funktionen für mehr Sicherheit

Mit neuen Security-Awareness-Kampagnen, interaktiven Inhalten, verbesserten Statusinformationen und Zertifikaten zum Schützen der Policys vor Manipulationen ermöglicht DriveLock in der neuen Version 7.8.2 viele Neuheiten und mehr Sicherheit in einer übersichtlichen und vereinfachten Umgebung. 

Die überarbeiteten Security-Awareness-Kampagnen zeigen dem Benutzer bei bestimmten Ereignissen kontextspezifische Inhalte an. Die Ereignisse umfassen zum Beispiel das Verbinden von externen Laufwerken und Geräten, sowie das Starten
von Anwendungen oder der Versuch, gesperrte Anwendungen zu verwenden.

Auf Subscription-Basis kommen weitere hochwertige und multimediale Inhaltstypen dazu.
Es stehen zusätzliche neue interaktive Inhalte in Form kurzer Micro-Learnings, Security-Flashes oder umfangreicher E-Learning Trainings zur Verfügung. Das Sicherheitsbewusstsein von Mitarbeitern wird dadurch nachhaltig verbessert.
Durch die optimierten Statusinformationen ist ein einfacheres Troubleshooting mit erheblich weniger administrativem Aufwand möglich. Das aktualisierte DriveLock Control Center gibt Security-Teams zusätzlich verbesserte Einblicke. Die dort enthaltenen Statusmeldungen über Clients umfassen aktualisierte Informationen zur temporäreren Freigabe in regelmäßigen Intervallen.

Smartphone mit 16 Kameras – Zukunft oder Utopie

Bis zu drei Kameras sind derzeit auf namhaften Smartphones verbaut. Das Prinzip der Dual-Kamera hat sich bewährt und ist kaum mehr von den Rückseiten unserer flachen, elektronischen  Wegbegleiter wegzudenken.

Nun möchte das US-amerikanische Start-Up „light“ die Technik auf eine neues Level bringen. Der Plan – ein Smartphone mit 16 Bildsensoren und 16 dazu gehörenden Objektiven.

Das dies möglich ist und Sinn macht, stellte das kleine Unternehmen bereits mit Ihrer ersten marktreifen Kompakt-Kamera „L16“ unter Beweis. Diese hat in ihrem Inneren 16 Objektive mit drei verschiedenen Brennweiten (28, 70 und 150 Millimeter) verbaut. Wird der Auslöser betätigt, baut die Kamera aus 10 Einzelaufnahmen ein fertiges Foto von rund 52 Megapixeln zusammen.
Die Qualität soll trotz der geringen Größe einer Spiegelreflexkamera in der Qualität der Fotos in nichts nachstehen. Auch der namhafte Investor „Leica“ – ein Traditionsunternehmen im Kamerabau aus Deutschland - wird ein Auge auf die Vergütung der verbauten Linsen haben und seinen Beitrag zur Wertigkeit der Produkte von light leisten.

Derzeit kostet die „L16“ noch rund 2.050 Euro. Um ein Smartphone mit dieser Technik auf dem Markt zu etablieren, muss wohl nicht nur am Design, sondern wohl auch am Preis noch deutlich geschraubt werden.


Kentix: Neuer Alarm Manager mit zukunftsweisenden MultiSensor-Technologien

Gebäudesicherheit war gerade für Firmen schon immer ein wichtiges Thema, welches natürlich auch seinen Weg in die technologisierte Gegenwart gefunden hat.

Mit ihrem 360° Smart Building Security-System hat Kentix ein gutes Gleichgewicht aus Sicherheit, einfacher Handhabung, Design und Preis gefunden. Ob Raumüberwachung, Temperaturprüfung,  Brandfrüherkennung oder Strom- und Netzüberwachung, die Kentix MultiSensoren machen IP-Umgebungsmonitoring Benutzerfreundlich und einfach. Auch das DoorLock-System ist einfach aufgebaut und sogar standortübergreifend nachrüstbar. Von der Schranke auf das Firmengelände, über Türen zu Fluren und Büros bis hin zu Serverschränken lässt sich jeder Zugang im Vorfeld durch verschiedene Token steuern und protokolieren. Mit Hilfe von Netzwerkkameras kann dann im Nachhinein exakt zugeordnet werden, wer durch die entsprechende Tür gegangen ist oder zuletzt am Serverschrank war.
Alle Daten lassen sich auch bequem auf dem Smartphone anzeigen. Allgemein ist die Produktpalette von Kentix inzwischen sehr weit gefächert und bietet ein umfassendes Angebot zum Schutz von Firmengebäuden vom Anwalt oder der Arztpraxis bis zu großen Unternehmen und Organisationen. Auch die Bundeswehr ist ein Kunde von Kentix.

Das StarterSet-Basic ist für rund 950 Euro zu haben.


End of Sale: Sophos Central Endpoint Standard (CES)

Ab dem 6. August 2018 stellt Sophos den Verkauf von dem Produkt Central Endpoint Standard oder kurz CES ein. Die Abkündigung erfolgt aufgrund der Verfügbarkeit eines neuen Produkts, welches über deutlich erweiterte Schutzfunktionen verfügt.

Ebenso wird das Produkt Sophos Central Endpoint Advanced (CEA) in Sophos Endpoint Central Protection (CEP) umbenannt.

Für Bestandskunden der Central Endpoint Standard bedeutet dies, dass Sophos Anfang Oktober Ihre CES Lizenz kostenfrei auf die neue CEP upgraden wird. Mit diesem Upgrade erhalten Sie dann eine Reihe neuer Schutzfunktionen wie zum Beispiel Sychronized Securty Heartbeat, Web Control und Malicious Traffic Detection (MTD).

Für Kunden, die schon im Besitz von Intercept X und Sophos Central Endpoint Advanced sind, könnte das neue Produkt von Sophos interessant sein. Ab Mitte Oktober 2018 wird die neue Intercept X Advanced erhältlich sein. Intercept X Advanced ist eine Kombination von Intercept X und Central Endpoint Advanced in einen Produkt.

Falls Interesse an diesem Produkt besteht, kontaktieren Sie uns bitte unter order@bwg.de.

Security News

Digitalisierungsprämie 2018


Förderdarlehen für Digitalisierungsprojekte und IT-Sicherheit in Baden-Württemberg

Das Wirtschaftsministerium des Landes Baden-Württemberg fördert mit der Digitalisierungsprämie konkrete Projekte zur Einführung neuer digitaler Lösungen sowie zur Verbesserung der IT-Sicherheit in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) mit bis zu 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. 

Gefördert werden konkrete Projekte zur Umsetzung neuer digitaler Lösungen in Produktion und Verfahren (u.a. Implementierung additiver Fertigungsverfahren wie zum Beispiel 3D-Druck), bei Produkten und Dienstleistungen (u.a. Aufbau digitaler Plattformen) sowie in Strategie und Organisation (u.a. Einführung einer umfassenden Digitalisierungsstrategie). Die Einführung von digitalen Systemen zur Verbesserung der IT-Sicherheit ist ebenfalls förderfähig.Darüber hinaus können mit der Digitalisierungsprämie auch Mitarbeiterschulungen gefördert werden. Bedingung hierfür ist, dass die Schulungen mit der Anschaffung von IKT-Hard- und Software zusammenhängen, die zu einem erheblichen Digitalisierungsfortschritt des Unternehmens führt. 

Unterstützt werden Vorhaben mit einem Kostenvolumen zwischen 10.000 € und 100.000 €. Die L-Bank vergibt hierzu Darlehen ab 10.000 € bis 100.000 €. Bei Darlehen von 10.000 € bis einschließlich 50.000 € erhalten die Unternehmen einen Tilgungszuschuss von 5.000 €. Bei höheren Darlehen beträgt der Tilgungszuschuss 10 Prozent der Darlehenssumme.  Ein Tilgungszuschuss mindert die Restschuld, das heißt, das Unternehmen muss das Darlehen nicht in voller Höhe zurückzahlen. Anträge für die Digitalisierungsprämie 2018 können ab dem 09.07.2018 über die Hausbank gestellt werden, die Anlage zum Antrag können Sie hier herunterladen

Nutzen Sie den Zuschuss um ggf. schon länger geplante Projekte in den Bereichen IT-Infrastruktur und IT-Sicherheit gemeinsam mit uns umzusetzen. 

Weitere Informationen direkt bei der L-Bank oder über Heiko Obermüller, Thomas Zeller oder das BWG Inside Sales Team


Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik


Next Generation Firewalls - Empfehlung von Einsatzmöglichkeiten für den normalen Schutzbedarf

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat im Rahmen der Reihe „BSI-Veröffentlichungen zur Cybersicherheit“ vor kurzem eine neue Fassung des Dokuments „Next Generation Firewalls - Empfehlung von Einsatzmöglichkeiten für den normalen Schutzbedarf“ veröffentlicht.

Das Dokument beschreibt auch andere Firewalltypen wie Paketfilter und Application Layer Gateways ausführlich und zeigt Einsatzmöglichkeiten dieser Systeme nach dem Konzept „Sichere Anbindung von lokalen Netzen an das Internet (ISi-LANA)“ auf.

Gerne beraten wir Sie ausführlich beim Design Ihrer Firewall-Architektur. Mit unseren Partnern genua und SOPHOS verfügen wir über zwei starke Partner mit deren Produkten sich sämtliche Anforderungen an moderne Internet-Gateways abbilden lassen.

Das Dokument finden Sie hier zum Download. Weitere Informationen auch über Thomas Zeller

IT News

Informatik als Pflichtfach an Schweizer Schulen 
Mit einem immer höheren Stellenwert der IT in der Gesellschaft, können Schüler in der Schweiz ab spätestens 2022/2023 schon im Unterricht über Programmiersprachen, Netzwerktechnik, Sicherheitsaspekten und Telekommunikation aufgeklärt werden.

Zusammen mit den Fächern Wirtschaft und Recht soll Informatik die sogenannten MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) sinnvoll stärken. Bereits am 1. August 2018 tritt der Beschluss in Kraft, wonach alle Schweizer Gymnasien das Fach als Pflichtfach anbieten müssen. Bis 2022 haben die Kantone Zeit das Vorhaben umzusetzen.

An der gesamten Unterrichtszeit gemessen ist der Anteil von ca. zwei Prozent relativ gering, weswegen Informatik wohl entweder als Wahlpflichtfach oder mit relativ wenigen Wochenstunden eingeführt wird.
Anhand der Zeit und des Rahmenlehrplans, der eine recht breit gefächerte Bildung vorsieht, ist davon auszugehen, dass den Schülern eher ein grundlegendes Verständnis vermittelt und im besten Falle das Interesse geweckt werden soll. Das fundierte Wissen können die Schüler dann weiterhin auf ihrem Werdegang zu Ingenieuren, Systemadministratoren und Programmierern an den Universitäten und in Ausbildungen erlernen.

Security Tipps

Apple löst mit Update auf iOS 11.3 Facebooks-Datenschutzproblem bei Whatsapp

Gutes Timing von Apple angesichts des Datenschutzskandals von Facebook und der nun rechtsverbindlichen EU-Datenschutzgrundverordnung: Mit dem Betriebssystem-Update iOS 11.3 können Unternehmen geschäftliche und private Kontakte nun trennen.

Bislang lieferte Apple allerdings viele Daten an WhatsApp / Facebook quasi frei Haus, denn anders als bei einem gemanagten Android-Smartphone greifen unter iOS alle Apps auf das gleiche Kontaktbuch zu. Sehr zum Ärgernis vieler Unternehmenskunden. Der bislang einzige Ausweg war - neben der Nutzung zweier Smartphones - das „Wrappen“ von Anwendungen, die dann wiederum auf ein eigenes, vom iOS-System getrenntes Kontaktbuch zugriffen. Doch dieser Ansatz ist nicht nur aufwändig, sondern häufig auch teuer und fehlerhaft.

Eine sehr ungünstige Situation für Unternehmen, denn der Umgang mit Kontaktdaten ist gerade im Hinblick auf Datenschutz - insbesondere im Kontext der Datenschutz-Grundverordnung ein sensibles Thema. Thüringens Landesbeauftragter für den Datenschutz, Dr. Lutz Hasse, warnte vor kurzem bereits davor, dass sich 99% der WhatsApp-Anwender illegal verhielten, weil sie dem Dienst Zugang zu ihren Kontakten ermöglichen, ohne diese Kontakte zuvor um Zustimmung gebeten zu haben.
Was für Privatkunden ein Problem sein kann, ist es für Unternehmen erst recht. Unternehmen sollten sofort handeln. Mit iOS 11.3 reagiert Apple und schafft die Möglichkeit, Facebook und WhatsApp diesen Zugriff zu entziehen. Allerdings ist die Voraussetzung die Nutzung eines Enterprise-Mobility-Management-Systems (EMM).

Zu beachten ist, dass hier ein reines Mobile-Device-Management-System (MDM) oft nicht ausreicht. Zur Umsetzung muss die Verteilung von iOS-nativen App Policies möglich sein. Das System muss also über eine native Mobile-Application-Management-Funktion verfügen, was aber bei vielen bereits Standard ist. Die gute Nachricht: Unternehmen müssen nicht auf eine neue Version dieser EMM-Systeme warten, denn die Umsetzung erfolgt mit den bestehenden Policies, lediglich die Umsetzung auf dem Gerät selbst wurde nun mit iOS 11.3 vervollständigt. Unternehmen, die noch kein EMM-System im Einsatz haben, seien für die schnelle Umsetzung die Cloud-Angebote der jeweiligen Hersteller empfohlen.

Und so entziehen Sie privaten Anwendungen den Zugriff auf geschäftliche Kontakte:

Das Management von iOS unterscheidet zwischen gemanagten Apps und nicht-gemanagten Apps. Für seine Systemanwendung "Mail" kennt iOS zusätzlich die gemanagten Accounts, die sich analog zu den gemanagten Apps verhalten. Apps und Accounts, die gemanagt werden sollen, können entsprechend im EMM-System definiert werden.

Für den Schutz der geschäftlichen Kommunikation und der Kontakte sollte der geschäftliche Exchange-Account als gemanagt definiert werden. Darüber hinaus muss lediglich die Policy gesetzt werden, dass ein Austausch von Daten zwischen den gemanagten und nicht gemanagten Apps und Accounts nicht stattfinden soll. Diese Policy kam bereits zuvor zum Einsatz, wenn es darum ging, dass per Open-In Daten nur innerhalb von gemanagten Apps ausgetauscht werden können. Und schon haben Sie privaten Anwendungen den Zugriff auf geschäftliche Kontakte entzogen.

Da das Exchange-Konto in diesem Beispiel gemanagt ist, kann eine nicht gemanagte App lediglich auf private Kontakte zugreifen.

Eine gemanagte App wiederum hat vollen Zugriff auch auf die geschäftlichen Kontakte.

Apples iOS hat sich schon heute als führendes mobiles Betriebssystem im Enterprise-Markt etabliert. Das Adressbuch war eine sehr ärgerliche, längst überfällige Sicherheitslücke, die nun endlich geschlossen wurde und die beim Verfolger Android for Work/Android Enterprise schon durch den grundsätzlich anderen Ansatz erst gar nicht existierte. Sollte der Facebook-Skandal diese Entwicklung beschleunigt haben, so haben die Apple-Nutzer bereits davon profitiert.

Wichtig:

Wenn man in iOS 11.3 neu hinzugekommene Trennung von Unternehmenskontakten zu privaten Kontakten nutzen wollen, müssen zwei Voraussetzungen erfüllt sein:
  1. Das Exchange Konto darf nicht manuell auf dem iPhone angelegt werden, sondern muss durch die EMM/MDM Software auf das Gerät gepusht werden
  2. Es muss eine Richtlinie erstellt werden, die die Kommunikation zwischen gemanagten und nicht gemanagten Apps unterbindet
Das EMM System "Sophos Mobile" unterstützt gemanagte Apps und ist daher bestens dafür geeignet, die neuen iOS Funktionen an den Endgeräten durchzusetzen. Gerne unterstützen wir Sie bei der Konfiguration und Definition der erforderlichen Richtlinien.

 Weitere Informationen erhalten Sie über Heiko Obermüller und unser Inside Sales Team.


Sicherheitslücke in Pairing-Prozess entdeckt

Durch eine unzureichende Prüfung der Elliptic-Curve Diffie-Hellman-Parameter während des Pairing-Prozesses zweier Geräte kann ein Angreifer Datenverkehr mitlesen und diesen manipulieren. In der Praxis dürfte sich das allerdings als schwierig erweisen, da mehrere Voraussetzungen erfüllt sein müssen: Zunächst müssen beide Pairing-Devices die Sicherheitslücke aufweisen, ausser dem muss der Angreifer in Funkreichweite sein und der Angriff muss während des Pairing-Prozesses stattfinden.

Betroffen sind mehrere Hersteller - die bekanntesten sind Intel, Apple und Qualcomm. Die Sicherheitslücke betrifft demnach mehrere Millionen Devices und kann über ein Treiber- bzw. OS-Update behoben werden. Da in der Vergangenheit immer wieder Bluetooth-Sicherheitslücken bekannt wurden, raten wir grundsätzlich zum Deaktivieren von Bluetooth auf den Endgeräten, sofern damit keine Verbindung benötigt wird. Um Daten auf mobilen Geräten zusätzlich vor anderen Sicherheitslücken, Viren, Trojanern etc. abzusichern, sollte neben Antiviren-Software auch ein Mobile Device Management installiert sein. So können z.B. Devices aus der Ferne auf Werkseinstellungen zurückgesetzt werden, Apps und Richtlinien können zentral verwaltet und sensible Daten in Containern geschützt werden.

Admin Tipps

Der moderne DHCP-Server Kea

Wer einen DHCP-Dienst betreibt, setzt meistens den Server des ISC (Internet Systems Consortium) ein. Mit Kea hat das ISC eine moderne Alternative für das alte Programm entwickelt.
Der ISC-DHCP-Server ist so etwas wie der De-facto-Standard der DHCP-Server. Mittlerweile ist er 17 Jahre alt und läuft außer auf Linux und FreeBSD auch auf Solaris, AIX und HP-UX. Jetzt hat das Internet Systems Consortium ISC unter dem Namen Kea eine moderne Alternative entwickelt, die vermutlich künftig den ISC-DHCP-Server ablösen wird.

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Snapshot-Management für große Umgebungen

Fujitsu gibt den Startschuss für die neueste Version des 'ETERNUS Snapshot Manager'. Array-basierte Snapshots und Datenreplikation von ETERNUS-Speichersystemen sollen für ein sofortiges Disaster Recovery sorgen. Die neue Version bietet die Option, Array-basierte Snapshots zur Erhöhung der Datensicherheit auf ein zweites ETERNUS-System zu kopieren.

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BWG News

BWG Flutlicht-Cup 2018 – 10 Jahre „Tore für Kinder“


Im Jubiläumsjahr wieder ein voller Erfolg

Auch 2018 war der Flutlicht-Cup unter dem Motto „Tore für Kinder“ wieder ein Erfolg auf ganzer Linie.

Sonniges Wetter, hochklassige, gut gelaunte Teams, leckeres Essen, eine tolle Location und eine großartige Atmosphäre machten auch das diesjährige Turnier wieder zu einem unvergesslichen Erlebnis.

10 Jahre „Tore für Kinder“ konnten wir diesmal feiern und freuen uns auch dieses Jahr wieder eine beachtliche Spendensumme an die Stiftung Hänsel und Gretel überreichen zu dürfen.

Wir bedanken uns bei allen Kooperationspartnern, Unterstützern und Mitwirklenden.
Vor allem danken wir den diesjährigen Teams: 

Sophos / Infinigate, Team NotinselTechniker KrankenkasseARCUS Sportklinik / R + B Klinik GmbHHänsel + Gretel
FUJITSU Deutschland 1 + 2Badischer FußballverbandTelemaxX Telekommunikation GmbHGraf Hardenberg
Stadtwerke Karlsruhe GmbHBechtle GmbH & Co. KGRainer Scharinger & Friends und Dr. Willmar Schwabe GmbH & Co. KG



Weitere Informationen finden Sie auf www.torefuerkinder.de.

Sie haben noch Fragen? Sie erreichen unsere Ansprechpartner Dennis Grothkopp und Christian Braun unter der Telefonnummer 07243 7744 - 200
oder per E-Mail veranstaltungen@bwg.de.

Neue Mitarbeiter im BWG-Team

Seit Juni 2018 wird unser Team durch Celina Herzig (Medistar Support) und Jannis Kaufmann (Marketing) verstärkt.


Celina Herzig

Jannis Kaufmann

Zu erreichen per E-Mail oder unter 0800 5405 222 Zu erreichen per E-Mail oder unter 07243 7744 203



Wir gratulieren unserem Mitarbeiter Sebastian Kuhs zur bestandenen Prüfung zum Microsoft Licensing Professional.



Herr Kuhs ist Mitglied unseres Inside Sales Teams. Sie erreichen ihn per E-Mail oder telefonisch unter 07243 7744 200

Veranstaltungshinweise

LUCY Connect 2018 – jetzt anmelden


Das diesjährige Anwenderforum „LUCY Connect“ findet am 18. Oktober 2018 auf dem IT-Campus Stuttgart-Feuerbach der Robert Bosch GmbH statt. Sichern Sie sich jetzt Ihre Teilnahme und melden Sie sich gleich an: E-Mail an Dennis Grothkopp oder Christian Braun genügt.



Veranstaltungsreihe zum Thema Cyberattacken / Social Engineering

Awareness Schulungen für Anwender 


Themen:

  • Cyber-Angriffe - Die Methoden der Angreifer
  • Auswirkungen auf das Unternehmen
  • Phishing erkennen und abwehren
  • Gefahren durch Malware
  • Die „Last line of defense“ – Mitarbeiter in der Verantwortung



Ort:                  
BWG Systemhaus Ettlingen, Nobelstraße 22, 76275 Ettlingen
BWG Systemhaus Stuttgart, Zettachring 2, 70567 Stuttgart


Datum:
jeden letzten Mittwoch des Monats


Preis:                
39,00 € zzgl. MwSt. je Teilnehmer (max. 20 Teilnehmer)



Direkt zu den Terminen und zur Online-Anmeldung oder per E-Mail an Dennis Grothkopp oder laden Sie unseren aktuellen Flyer herunter.





BWG Systemhaus Gruppe AG
Nobelstr. 22
D - 76275 Ettlingen
Tel. +49 7243 7744-0
Fax +49 7243 7744-900
E-Mail: info@bwg.de
http://www.bwg.de
 
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